Unter den Auspizien des Internationalen Tanz-Komitees im iTi der UNESCO
nach der Tradition des Moskauer A. V. Lunatscharskij-Instituts für Theaterkunst ( GITIS )
Repertoire, Pas-de-deux-Training, Charaktertanz,
Gesellschaftstanz, Aspekte des Tanzes aus ärztlicher Sicht
Bühnenpraxis (Aufführungen mit den Seminar-Teilnehmern), Kunstgeschichte
Pädagogische
Leitung: Prof. John Bliekendaal
Dozenten: Prof. John Bliekendaal,
Aleksej Anatolijewitsch Borsow, Prof. Anatolij Alexejewitsch Borsow, Dr. Elisabeth
Exner-Grave, Maria Haus, Gertrude Huber,
OstDir. Rainer Walther
Ballettpianisten: Jan Bijker, Wladimir Krasmann, Elena Orlova
Bühnentechnik: Ing. Klaus Lukesch, Pani Stamatopolos
Gesamtleitung: Prof. Franz Eugen Dostal
Prospekte und Anmeldungen:
Gesellschaft für Musiktheater
A - 1090 Wien, Türkenstraße 19
Telefon ( #43-1) 317 06 99, Fax ( #43-1) 310 82 92, e-mail: office@iti-arte.at
Ab 29. Juli 2010: Ballettzentrum, A-4902 Wolfsegg am Hausruck, Graben 36, Telefon (#43-7676) 6602 oder 7328-2
Ab 1. Juli 2010 auch Telefon (#43-1) 319 47 00
Den Anlaß zu den Ballet-Seminaren der Gesellschaft für Musiktheater gab die Notwendigkeit, in Österreich eine gemeinnützige Ballettpädagogen-Ausbildung auf Universitäts-Niveau einzurichten, da diese Studienrichtung von keiner staatlichen österreichischen Kunstuniversität angeboten wird.
Die ersten vier Seminare fanden in Wien ab 1974 statt und erstreckten sich bei Unterrichtseinheiten an jedem zweiten Wochenende über mehr als ein Jahr. Mit der Übersiedlung nach Ossiach im Rahmen des "Carinthischen Sommers" kamen zu den Ballettpädagogik-Studenten auch Tänzerinnen und Tänzer dazu, die einfach mittrainieren wollten. Der daraus resultierende größere Raumbedarf erfordete einen neuerlichen und diesmal endgültigen Ortswechsel nach Wolfsegg, einem Luftkurort am Rande des Hausruckwaldes. Er liegt in 700 m Höhe in der Mitte zwischen Linz und Salzburg und bietet einen prachtvollen Ausblick auf die Alpenkette vom Ötscher bis zum Untersberg.
An den Ballett-Seminaren der Gesellschaft für Musiktheater haben bisher insgesamt 2056 Studentinnen und Studenten teilgenommen, davon seit 1983, dem Jahr der Eröffnung des Ballettzentrums Wolfsegg, 1863, die aus 51 Staaten kamen: Ägypten, Australien, Bangladesh, Belgien, Bosnien, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Japan, Korea, Kroatien, Libanon, Mexiko, Moldawien, Mongolei, Niederlande, Österreich, Palästina, Philippinen, Polen, Portugal, Puerto Rico, Rumänien, Rußland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südafrika, Syrien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela, Zimbabwe und Zypern. Beobachter kamen darüber hinaus auch aus Albanien, Georgien, Indien, Kolumbien, Kosovo, Norwegen und Schottland. Aufgrund dieser Erfahrungen verspricht auch das 36. Ballett-Seminar, zu einer Veranstaltung im Zeichen der Begegnung von Tänzerinnen und Tänzern aus vielen Ländern zu werden.
Mit dem 36. Internationalen Ballett-Seminar wird der 2009 begonnene Lehrgang zur Ausbildung von Ballett-Pädagogen nach der Tradition des Moskauer A. V. Lunatscharskij-Instituts für Theaterkunst (GITIS) gemäß nachstehender Gesamtübersicht fortgesetzt und mit dem 38. Internationalen Ballett-Seminar abgeschlossen. Ausgehend von der Erkenntnis, daß zum Ballettlehrer tänzerische Erfahrung allein ebensowenig genügt wie die Kenntnis des Lesens, Schreibens und Rechnens zum Volkschullehrer, hat die Gesellschaft für Musiktheater vor mehr als einem Vierteljahrhundert die im Osten zu einer wissenschaftlichen Disziplin gereifte Ballettpädagogik in den Westen gebracht und für dessen Bedürfnisse adaptiert und weiterentwickelt.
Dieser Lehrgang beruht auf den dabei gewonnenen langjährigen Erfahrungen und ist ein Intensivkurs mit einer täglichen Unterrichtszeit von sechs bis sieben Unterrichtseinheiten zu 75 bis 90 Minuten, die mit Rücksicht auf den Nachholbedarf an ballettpädagogischer Fundierung bei vielen bereits als Ballettlehrer Berufstätigen auf viermal vier Ferienwochen konzentriert sind, was auch jenen Tänzerinnen und Tänzern zugute kommt, die sich in den letzten Jahren ihrer Bühnenkarriere gewissenhaft auf einen Umstieg in die ballettpädagogische Laufbahn vorbereiten wollen.
Dementsprechend wendet sich das Angebot des Lehrganges für Ballett-Pädagogen an Ballett-Lehrer und -Lehrerinnen sowie an Tänzerinnen und Tänzer mit Berufserfahrung auf dem Gebiet des klassischen Balletts, darüber hinaus aber auch an Ballett-Studentinnen und -Studenten mit Studienberechtigung an Universitäten (Matura bzw. Abitur) oder einer vergleichbaren Vorbildung, die die Bewältigung eines hochschulmäßigen Intensivkurses erwarten läßt. Von allen Teilnehmern wird gründliche Kenntnis folgender Literatur vorausgesetzt:
Nikolai I. Tarassow:
"Klassischer Tanz - Die Schule der Tänzers"
Agrippina Waganowa: "Die Grundlagen des klassischen Tanzes"
Der Lehrgang findet in deutscher Sprache statt. Über die Fächer eines jeden Studienabschnittes kann eine Prüfung abgelegt und solcherart am Ende des Lehrganges ein Diplom erworben werden. Bei entsprechenden Vorkenntnissen auf dem Gebiet des klassischen Balletts ist auch ein Einstieg in den zweiten Studien-Abschnitt und ein Nachholen des ersten Abschnitts 2013 möglich.
Die Kursgebühr für die Teilnehmer am Ballettpädagogen-Lehrgang beträgt für den zweiten Studienabschnitt € 1.500,-.
Die Kursgebühr ist vom Jahr des Einstiegs in den Lehrgang maximal vier Jahre zu entrichten. Die Teilnehmer sind berechtigt, Fächer, die nicht durch eine erfolgreiche Prüfung abgeschlossen werden konnten, nach diesen vier Jahren zu wiederholen, ohne hierfür nochmals eine Kursgebühr zu entrichten.
Diplomierte Absolventen früherer Ballettpädagogen-Lehrgänge der Gesellschaft für Musiktheater sind eingeladen, jene Fächer die damals in unserem Lehrprogramm noch nicht enthalten waren, kostenlos nachzuholen.
Diplomierte Absolventen der Ballettpädagogen-Lehrgänge im Ballettzentrum Wolfsegg sind berechtigt, während einer ordentlichen, unterstützenden oder fördernden Mitgliedschaft bei der Gesellschaft für Musiktheater den pädagogischen Leiter des Lehrganges in allen Fachfragen zu konsultieren und an einem künftigen "Methodischen Kabinett" teilzunehmen.
Klassisches Training (Alexej Anatolijewitsch Borsow) - Ballettpädagogik für die 1. und 2. Klasse (Prof. John Bliekendaal) - Theorie und Praxis des Historischen Tanzes (Alain Christen) - Rhythmisch-musische Tanzerziehung (Jens Hellemann) - Ballettgeschichte (Prof. Dr. Dr.h.c. Henrik Neubauer)
Klassisches Training (Alexej Anatolijewitsch Borsow) - Ballettpädagogik für die 3. und 4. Klasse (Prof. John Bliekendaal) - Theorie und Praxis des Charaktertanzes (Prof. Anatolij Alexejewitsch Borsow), Aspekte des Tanzes aus ärztlicher Sicht (Dr. Elisabeth Exner-Grave) - Kunstgeschichte (OStDir. Rainer Walther)
Klassisches Training (Alexej Anatolijewitsch Borsow) - Ballettpädagogik für die 5. und 6. Klasse (Prof. John Bliekendaal) - Theorie und Praxis des Pas-de-deux (Prof. John Bliekendaal) - Psychologie (Dr. Clemens K. Stepina) - Literaturgeschichte (Dr. Helga Dostal)
Klassisches Training (Alexej Anatolijewitsch Borsow) - Ballettpädagogik für die 7. und 8. Klasse (Prof. John Bliekendaal) - Theorie und Praxis der Graham-Technik (Phyllis Gutelius) - Grundlagen der Choreographie (Prof. Dr.Dr.h.c. Hernrik Neubauer) - Musikgeschichte (Prof. Franz Eugen Dostal)
Das 36. Internationale Ballett-Seminar der Gesellschaft für Musiktheater steht wie die vorangegangenen Seminare auch bei den Trainings-Kursen in der Tradition des Moskauer A. V. Lunatscharskij-Instituts für Theaterkunst (GITIS). Es findet zwar im Sommer statt, bietet aber keine mit einzeln zu buchenden Trainingsstunden durchsetzte "Ballettferien", sondern gewährt Einblick in eine professionelle Ausbildung, bei der die einzelnen Fächer aufeinander abgestimmt sind und einem festen Lehrplan folgen.
Das Seminar ist hochschulmäßig organisiert, das Trainingsprogramm progressiv konzipiert, so daß auf später hinzukommende Teilnehmer nur bedingt eingegangen werden kann, und entfaltet seine volle pädagogische Wirkung daher erst bei vierwöchiger Teilnahme. Kurs 2 ist ein Intensivkurs mit einer täglichen Unterrichtszeit von vier bis sechs Unterrichtseinheiten zu 75 bis 90 Minuten, wobei sich die Arbeit über sechs Tage pro Woche, von Montag bis Samstag, erstreckt. (An- und Abreise daher tunlichst jeweils am Sonntag).
Am Ende des Seminars (Freitag, 27., und Samstag, 28. August 2010, jeweils um 20 Uhr) finden zwei Schluß-Aufführungen statt. Die Teilnahme an dieser Bühnenpraxis erfordert mindestens die Anwesenheit in den letzten zwei Seminar-Wochen.
Die Teilnahme in Kurs 2 steht Tänzerinnen und Tänzern im Engagement sowie Ballett-Studenten ab dem dritten Ausbildungsjahr offen, wobei sich die Seminarleitung vorbehält, zwecks optimaler Förderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das klassische Training in zwei Gruppen (2 und 3) zu teilen.
Klassisches Training (Alexej Anatolijewitsch Borsow, Maria Haus) - Repertoire (Alexej Anatolijewitsch Borsow) - Charaktertanz (Prof. Anatolij Alexejewitsch Borsow) - Pas-de-deux-Training (Prof. John Bliekendaal) – Bühnenpraxis (Alexej Anatolijewitsch Borsow, Maria Haus)
Kursgebühren für Kurs 2
4 Wochen: € 700,- (1. - 29.8.2010) - 3 Wochen: € 650,- (1. - 22.8. oder 8. - 29.8.2010) - 2 Wochen: € 550,- (1. - 15.8. oder 8. - 22.8. oder 15. - 29.8.2019 - 1 Woche: € 350,- (1. - 8. oder 8. - 15.8. oder 15. - 22.8.2010)
(Langsamer Walzer, Foxtrott, Tango, Cha-cha-cha, Boogie, Disco-Fox, Wiener Walzer, Polka)
I: Für Schüler und Jugendliche. Der Kurs umfaßt neun Abende: Zwischen 2. und 22. August 2010 jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 19.00 bis 20.30 Uhr. Lehrerin: Gertrude Huber - Kursgebühr: € 65,-
II: Für Paare, Ehepaare und Singles. Der Kurs umfaßt neun Abende: Zwischen 3. und 20. August 2010 jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag von 20.30 bis 22.00 Uhr. Lehrerin: Gertrude Huber - Kursgebühr: € 65,-
(Langsamer Walzer, Foxtrott, Tango, Wiener Walzer, Polka, Cha-cha-cha, Samba, Rumba, Jive, Disco-Fox)
Für Schüler und Jugendliche, Paare, Ehepaare und Singles. Der Kurs umfaßt sieben Abende: Zwischen 2. und 23. August 2010 jeden Montag und Mittwoch von 20.30 bis 22.00 Uhr. Lehrerin: Gertrude Huber - Kursgebühr: € 55,-
Prof. John Bliekendaal: Ausbildung zum Bühnentänzer und Ballettpädagogen durch Jürgen Otte an der Tanzakademie Arnhem. Studien bei Hans Brenna in Kopenhagen, Rosella Hightower in Cannes und Soulamif Messerer in Moskau. Tanzte im Königlichen Ballett von Flandern, im Ballett des XX. Jahrhunderts von Maurice Béjart und an mehreren deutschen Bühnen, war künstlerischer Leiter des Balletts in Oberhausen und ist seit 1987 Dozent an der Hochschule für darstellende Kunst in Arnhem, wo er die Fakultät Tanztheater leitet. Daneben ist er seit 2006 künstlerischer Leiter der Vorausbildung ArtEZ der Dansacademie Arnhem. Tätigkeit als Gastpädagoge in vielen Ländern, Vorsitzender der von ihm ins Leben gerufenen Stiftung ARDT zur Unterstützung junger Tanztalente. Zehnjährige Zusammenarbeit mit Karol Tóth, der ihn wenige Tage vor seinem Tod noch selbst als seinen Nachfolger als Pädagogischer Leiter des Ballettzentrums Wolfsegg vorgeschlagen hatte.
Aleksej Anatolijewitsch Borsow: 1995 Studium in Wolfsegg, 1996 Abschluß an der Moskauer Ballettschule. Preisträger der Internationalen Ballett-Wettbewerbe von Moskau, Paris und Perm. Als Erster Solotänzer des Staatlichen Theaters für klassisches Ballett sowie des Kameni-Balletts tanzt er alle großen Rollen des klassischen Repertoires. Gastspiele führten ihn nach Deutschland, Japan, Kanada, Peru, Thailand und in die USA. Seit 2000 auch Pädagoge für klassischen Tanz an der Moskauer Tanzakademie und Leiter von Meisterklassen im Theater.
Prof. Anatolij Alexejewitsch Borsow: Absolvent der Moskauer Ballettschule. Solist des Volkstanz-Ensembles von Igor Moissejew. Unterrichtstätigkeit seit 1953. 1969 Lehrer, seit 1979 Professor am GITIS. Derzeit Professor an der Moskauer Tanzakademie.
Alain Christen: Ausbildung zum Tänzer in Genf, Neuchâtel, Paris und an der Ballettberufsschule Zürich. Absolvent des Ballettpädagogen-Lehrganges in Wolfsegg unter der Leitung von Karol Tóth. In der Zusammenarbeit mit Hannelore Unfried entdeckt er in Wolfsegg auch seine besondere Affinität zum Historischen Tanz, die er in der Folge in Genf bei Dora Kiss vertieft. Engagements als Tänzer in den Ballett-Compagnien von Bielefeld, Münster, Oberhausen und Zürich sowie beim Schweizer Kammerballett und beim Ensemble Hof-Dantzer Wien. Darüber hinaus tanzt und choreographiert er mit den Ensembles Cie Côté cour, côté jardin Genève und Baroque de Léman Lausanne sowie am Staatstheater Karlsruhe und am Barocktheater Ludwigsburg. Seit 2001 leitet er das von ihm gegründete Ensemble Les Boréades. Pädagogische Tätigkeit an der Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf sowie an der Württembergischen Musikhochschule Trossingen und den Konservatorien von Lausanne und Zürich.
Prof. Franz Eugen Dostal: Komponist und Regisseur. Präsident der Gesellschaft für Musiktheater. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 1962-63 Musikredakteur des Österreichischen Fernsehens, 1963-64 Direktionsmitglied der Volksoper Wien, 1964-71 Dramaturg der Wiener Staatsoper. Intensive Zusammenarbeit insbesondere mit Karl Böhm, Axel Corti, August Everding, Hans Hotter, Jorge Lavelli, Rudolf Nurejew, Otto Schenk, Gustav Rudolf Sellner und Wieland Wagner. Das Internationale Tanz-Komitee des iTi der UNESCO wurde 1972 unter seinem Vorsitz gegründet.
Dr. Helga Dostal: Studium der Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universität Wien. Regieassistentin bei rund 50 Opern-, Schauspiel- und Konzert-Produktionen des ORF. Mitorganisatorin großer Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus, am Museo teatrale alla Scala di Milano und im Rahmen der Prager Quadriennale. Zusammenarbeit mit Rudolf Nurejew an der Wiener Staatsoper, Dramaturgin der Österreichischen Länderbühne und des Theaters Tribüne. Leitete zehn Jahre die Abteilung Kunsthochschulen im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, sodann Direktorin des Österreichischen Theatermuseums. Derzeit Präsidentin des Internationalen Theaterinstituts der UNESCO - Centrum Österreich und Vorsitzende des Beirates des Arnold Schönberg Centers. Trägerin des Ehrenringes der Universität Mozarteum Salzburg.
Dr. Elisabeth Exner-Grave: Tanzstudium an der Folkwang-Hochschule Essen, Medizinstudium an den Universitäten Bochum und Düsseldorf sowie in Bern und Zürich. Spezialisierung in den Fachgebieten Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie. Intensive Zusammenarbeit mit dem Schweizer Ballettarzt Dr. Josef Huwyler, u. a. bei der Beurteilung der medizinischen Eignung von Ballettschülern an der John-Cranko-Schule Stuttgart und an der Ballettberufsschule Zürich.
Phyllis Gutelius: Studium bei Merce Cunningham, Martha Graham, José Limon, Soulamif Messerer und Antony Tudor. Führende Tänzerin der Martha Graham Company, darüber hinaus Auftritte am Broadway und im Fernsehen in Werken von John Butler, Doris Humphrey, Jerome Robbins und Glen Tetly. Erarbeitete Lehrprogramme für zeitgenössischen Tanz für die Kylian Foundation und das niederländische Kulturministerium. Produzentin und Regisseurin von Videos über Ausbildung in zeitgenössischgem Tanz für GGE Production.
Maria Haus: Studium an der
John-Cranko-Schule Stuttgart bei Anne Woolliams und Heinz Clauss sowie bei
Karol Tóth in Wolfsegg (Abschluß mit Auszeichnung). Tänzerin an den Bühnen der
Stadt Bielefeld, wo sie bald zur Solistin und Assistentin des Ballettmeisters
aufstieg. Erste eigene Choreographien im Rahmen einer von ihr mitbegründeten
freien Tanztheater-Gruppe. 1991-98 Trainingsleiterin des Bielefelder Balletts,
seit 1998 Leiterin der hauseigenen Ballettschule.
Jens Hellemann: Ausbildung zum Bühnentänzer an der Ballettschule Doutreval in Kassel sowie an der Heinz-Bosl-Stiftung in München. Studium der Germanistik, Sportwissenschaft und Religionswissenschaft an der Universität Kassel, der Ballett-Pädagogik bei Karol Tóth in Wolfsegg sowie der Ballett-Früherziehung und Rhythmik bei Wolfgang Zeibig in Dresden, Gisela Peters-Rohse in Köln und an der Orff-Schulwerk-Gesellschaft. Tänzer am Thüringer Landestheater, Trainingsleiter am Ballettverein Münden. Zusammenarbeit mit Maria Haus.
Gertrude Huber: Studium der Ballett-Pädagogik bei Oprea Petrescu sowie in Wolfsegg bei Karol Tóth. Staatlich geprüfte Tanzmeisterin für Gesellschaftstanz. Choreographin für Tanzformationen. Leiterin einer Tanzschule in Villach.
Prof. Dr. Dr.h.c. Henrik Neubauer: Choreograph, Opernregisseur, Arzt, Theaterhistoriker. War Tänzer im Ballett Ljubljana, Direktor am Slowenischen Nationaltheater, des Ljubljana Festivals und an der Oper in Maribor sowie Ordinarius an der Musikakademie Ljubljana. Leiter der Slowenischen Kammeroper, Präsident des Slowenischen Ballettvereins. Weitere nationale und internationale Funktionen in den Bereichen Ballett, Musiktheater und Sport. Dr.h.c. der Université de la Danse Paris. Über 80 Ballette, 35 Opern- und Operetten-Inszenierungen, 13 Produktionen französischer Schauspiele. Veröffentlichte 23 Bücher und 500 Fachartikel. 2001 und 2005 Gastprofessur an der Hochschule für Schauspielkunst Berlin. Gründer der Hochschule für Ballettpädagogik in Ljubljana.
Univ.Doz. Dr. Clemens K. Stepina: Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und GEschichte an der Universität Wien. Seit 1997 Lektor und seit 2005 Dozent mit ganzer Venia am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und seit 2006 auch Gastdozent am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Köln. Mitwirkung an zahlreichen Symposien und Tagungen in den Bereichen Sozialphilosophie, Sozialpsychologie und Experimentelles Theater. Rund 60 Publikationen in Büchern und wissenschaftlichen Fachzeitschriften.
OStDir. Rainer Walther: Studierte an der Pädagogischen Hochschule sowie an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden. 34-jährige Tätigkeit an der Palucca Schule Dresden als Dozent für Kunstgeschichte, Tanzgeschichte und Kulturgeschichte sowie von 1972 bis Ende 1993 als Direktor. Er ist Autor kunstwissenschaftlicher Beiträge und Konzeptionen.
Assistentin für Charaktertanz: Ina Haybaeck-Rogers (Studium in Wolfsegg bei Anatolij Alexejewitsch Borsow, Absolventin des Ballettpädagogen-Lehrgangs unter Karol Tóth).
FLUG: Die nächstgelegenen Flughäfen sind in Linz und Salzburg, beide etwa gleich weit von Wolfsegg entfernt. Von dort Weiterfahrt mit der Bahn bis Attnang-Puchheim, daher nur bei Direktflügen empfehlenswert; ansonsten ist es günstiger, bereits ab Wien (oder München) den Zug zu nehmen.
BAHN: Die nächstgelegene Schnellzug-Station ist Attnang-Puchheim; von dort Weiterfahrt per Taxi. Am 2. August 2009 steht ab Attnang-Puchheim um 13.10 Uhr ein Sonderbus bereit, der die Seminar-Teilnehmer kostenlos nach Wolfsegg bringt. Dieser Bus ist mit den Zügen OIC 548 ab Wien-Westbahnhof 10.44 Uhr und OIC 643 ab Salzburg 12.08 Uhr* erreichbar.
AUTO: Westautobahn aus Wien bis Ausfahrt Steyrermühl / Gmunden, von dort über Schwanenstadt und Atzbach; aus Salzburg bis Ausfahrt Seewalchen, von dort über Vöcklabruck. Innkreis-Autobahn aus Wien / Wels bis Ausfahrt Meggenhofen; aus Passau bis Ausfahrt Haag am Hausruck.
Für Kurs 1: Ausreichend Schreibmaterial sowie Trainingskleidung und Schuhe für die vorgesehenen praktischen Fächer. Für Kurs 2: Ballett-Trikots (schwarz und weiß), Ballettschläpfchen (Damen auch Spitzenschuhe!), Charakterschuhe schwarz (Damen) bzw. Charakterstiefel (Herren), Charakterröcke (Damen).
Sonntag, 1. August 2010, 20 Uhr
Montag, 2. August 2010, 10.00 Uhr, für die Kurse 1 und 2 (Eingang Volksschule), 19.00 Uhr für Kurs 6/I und 20.30 Uhr für Kurs 7, Dienstag, 3. August 2010, 20.30 Uhr für Kurs 6/II
Die Seminar-Leitung ist berechtigt, Bewerber um die Teilnahme ohne Angabe von Gründen abzuweisen. - Nur Mitglieder der Gesellschaft für Musiktheater dürfen (bis auf Widerruf) beim Training der Kurse 2 bis 7 zuschauen. Eine auf einen Monat begrenzte außerordentliche Mitgliedschaft für August 2010 kann für € 16,- erworben werden. Das Hospieren in Kurs 1 ist nicht erlaubt. - Während des Seminars und der Veranstaltungen im Rahmen des Seminars sind Foto-, Film-, Video- und Tonband-Aufnahmen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Seminar-Leitung gestattet. - Die Seminar-Teilnehmer und Begleitpersonen sind durch die Gesellschaft für Musiktheater nicht versichert und nehmen an allen Seminar-Veranstaltungen auf eigene Gefahr teil. - Programm und Besetzungs-Änderungen vorbehalten.
Die Anmeldung der Teilnehmer möge auf dem Anmeldeformular (dies ist das erste Blatt, das am Seitenende zum Download angeboten wird) erfolgen. Bitte für jeden Teilnehmer ein eigenes Formular auszufüllen. Gleichzeitig mit der Zusendung des Anmeldeformulars sind mindestens 20% der Kursgebühr zu überweisen.
Erste Bank, Wien: BLZ 20111,
Konto-Nr. 00000238201, BIC (SWIFT): GIBAATWW, IBAN: AT27 2011 1000 0023 8201
Raiffeisenbank Ottnang-Wolfsegg, BLZ 34400, Konto-Nr. 3322773, BIC:
RZOOAT2L400, IBAN: AT31 3440 0000 0332 2773
Jede Überweisung aus dem Ausland ist "spesenfrei für den Empfänger" durchzuführen. Bitte stellen Sie sicher, daß auf allen Einzahlungs-Belegen der Name des Teilnehmers bzw. der Teilnehmerin aufscheint!
Zimmerbestellung der Seminar-Teilnehmer und deren Begleitperson mögen auf der zweiten Seite des Anmeldeformulars (zweites Blatt des Downloads) vorgenommen werden. Die Zimmer sind direkt an den Vermieter zu bezahlen. Die Zimmerpreise in Wolfsegg (das Kurhaus ausgenommen) betragen:
€ 27,- bis 35,- für
Anspruchsvolle (durchwegs mit Dusche und WC)
€ 20,- bis 22,- für Kostenbewußte, denen es genügt, im Ballettzentrum zu
duschen
Die Registrierung der Teilnehmer sowie die Zimmer-Reservierung erfolgen in der Reihenfolge des Einganges der Anmeldung und der Überweisung von mindestens 20% der Kursgebühr. Spezielle Unterbringungs-Wünsche können demnach nur bei frühzeitiger Anmeldung erfüllt werden.
Die restliche Kursgebühr ist nach Erhalt der Anmeldebestätigung, spätestens jedoch am ersten Kurstag zu entrichten. Mitglieder der Gesellschaft für Musiktheater erhalten auf die Kursgebühr 10% Ermäßigung. Teilnehmer aus Oberösterreich haben die Möglichkeit, bei der Gesellschaft für Musiktheater um eine Beihilfe der oberösterreichischen Landesregierung, Teilnehmer am Ballettpädagogen-Lehrgang aus den anderen österreichischen Bundesländern um ein Stipendium der Österreichischen Interpretengesellschaft anzusuchen. Derartige Ansuchen sind bis spätestens 15. Juni 2010 zu stellen und dem ausgefüllten Anmeldeformular beizulegen.
Österreichische Teilnehmer am Lehrgang für Ballett-Pädagogen werden auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, vom zuständigen Arbeitsmarktservice (AMS) eine finanzielle Unterstützung zu erhalten.
Jedes nationale Zentrum des Internationalen Theaterinstituts der UNESCO (iTi) ist berechtigt, einen Stipendiaten seines Landes vorzuschlagen. Ein entsprechendes Schreiben ist bis spätestens 15. Juni 2010 gleichzeitig mit einem komplett augefüllten Anmeldeformular an die Gesellschaft für Musiktheater zu richten.
Allfällige Stornierungen müssen bis spätestens 15. Juli 2010 erfolgen. In diesem Falle wird die Kursgebühr (abzüglich 10% Manipulationsspesen) zurückgezahlt. Verspätete Ankunft, vorzeitige Abreise, Erkrankung oder Verletzung während des Seminars, Stundenplan- und Besetzungs-Änderungen oder nicht-ausreichendes Können der Teilnehmer begründen keinen Anspruch auf Gebühren-Erstattung.